Der Eltern- und Freundeskreis der Adolf-Reichwein-Schule e. V. bietet seit 2012 ein Förderporgramm für die Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule an. Das Förderprogramm trägt den Namen Mehrwertprogramm und wird mit Mitteln des Bildungspaketes der Stadt Freiburg i. Br. finanziert.

Viele Eltern von Schulanfänger der Adolf-Reichwein-Schule sind aus unterschiedlichen Gründen nur bedingt in der Lage, ihren Kindern einen optimalen Schulstart zu ermöglichen. Berufliche Anforderungen, finanzielle Schwierigkeiten, sprachliche Barrieren oder kulturelle Unterschiede sind einige der Gründe für Eltern, diese sinnvolle Unterstützung zur eingeschränkt leisten zu können. Hier setzt das Mehrwertprogramm an und bietet "Forderangebote", die die Schüler zu einer Stärkung der Persönlichkeit bringen. Dies kann sowohl die Ordnung in der Schultasche sein, die nach häufiger Übung endlich gelingt oder aber der nachmittägliche Besuch von Freizeiteinrichtungen, der ansonsten nicht stattfinden würde.

Auch im weiteren Verlauf der Schulzeit zeigen sich aber immer wieder Schwächen, die nicht über schulische Angebote abgedeckt werden können. Ein wichtiger Bestandteil ist hier die Arbeit im Werkraum. Auch hier setzt somit das Mehrwertprogramm an und schließt Lücken in der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.

Das Programm hat einerseits zum Ziel, individuelle Defizite zu fördern, andererseits aber auch, die Begabungen einzelner zu fordern. Anteile aus dem handwerklichen Bereich sprechen z. B. insbesondere Schüler an, die geschickt in der Motorik und handlungspraktisch begabt sind. Die dabei begleitende Förderung im Bereich der Sozialkompetenz tritt für die Schülerinnen und Schüler Schüler in den Hintergrund, auch wenn sie ihr ein Hauptaugenmerk gilt.

Das Mehrwertprogramm ist an der ARS mittlerweile ein fester Bestandteil der Angebotspalette: Schülerinnen und Schüler lernen hier in besonderem Maße, die für den Schulalltag notwendigen Fertigkeiten zu trainieren. Von einfachen Handgriffen (Stifte spitzen und sortieren) über komplexere Abläufe (Sekretariat aufsuchen und Botengänge durchführen) bis hin zur Übernahme selbstständiger Aufgaben (Schulmaterial selbst einkaufen) werden die dazu nötigen Kompetenzen thematisiert und erarbeitet.

Die Auswahl der Schüler erfolgt in Absprache mit den Klassenlehrkräften nach Erörterung der Förderbedarfe. Gewisse Bereiche der Förderung können hierbei durch schulische Angebote abgedeckt werden, die anderen Bereiche werden dann dem Mehrwertprogramm zugeordnet. Das Mehrwertprogramm erstellt daraufhin passende Angebote.

Für Schülerinnen und Schüler ist diese Angebot kostenlos.