Im Adolf-Reichwein-Bildungshaus wurden mit dem Bau des neuen Gebäudes für die Mensa zwei Klassenzimmer ausschließlich mit bisher nicht verwendeten Arten von Möbeln eingerichtet, z. B.:

  • leichte 4-Fuß-Schülertische ohne weitere Ausstattung (Körbe, Haken)
  • 4-Fuß-Hocker, stapelbar
  • Hocker auf einem Bewegungsteller
  • Holztabletts zum Einhängen in Wandschienen oder einen "Totem" (Holzturm)
  • Sitzblöcke
  • bewegliche Regale auf Rollen in unterschiedlichen Höhen
  • Wandschienensytem, an dem Einhängetafeln (die auch von Kindern bedient werden können) mit Pin- und Whitebordfunktion eingehängt weden
  • runde, höhenverstellbare Lehrertische und Stühle

In den Klassenräumen wurden hierbei jeweils nur 30 Lernplätze geschaffen, die aber nicht klassischerweise aus Tisch und Stuhl bestehen, sondern das Arbeiten und Lernen in unterschiedlichen Positionen ermöglichen. Als Sitzgelegenheit bezeichnen wir auch das Knien an und auf einem Sitzblock, ebenso das Knien und Arbeiten an einem niederen Regal. Darüberhinaus ermöglicht das Einhängen der Holztabletts in unterschiedlichen Höhen am Totem, auch das Arbeiten für Einzel- und Gruppenarbeiten im Sitzen und Stehen. Insgesamt gibt es in jedem Zimmer nur eine handvoll Schülertische. Die Einhängetafeln, die von Kindern leicht ein- und ausgehängt werden können, dienen nicht nur zur Präsentation von Schülerarbeiten, sie können auch durch die Whitebordfunktion in Gruppenarbiten als Notiztafel genutzt werden. Auch alle MitarbeiterInnen haben durch flexible Lehrertische- und Stühle die Möglichkeit auf die jeweilige Unterrichtssituationen zu reagieren.  

Die Erfahrungen dieser Möblierung fließen nun in das Austattungskonzept für die Sanierung ein. So erhält ein Klassenzimmer diese Ausstattung als Standard: